Donnerstag, 6. Juni 2013

Realität schlägt Idylle



Gestern noch habe ich vom jungen Hausrotschwänzchen berichtet. Heute Abend finde ich es tot wenige Meter neben dem Nest.

Auch die Eidechsen und Grillen werden gemeuchelt von den beiden Katzen, dass es ein Graus ist. Dass der Kater mit seinem Blinzeln Regenbogen fabriziert, ist zwar magisch, vermag aber nicht über seine Raubtiernatur hinwegzutäuschen.

Letzthin fängt die Katze eine junge Wühlmaus. Im Gras lässt sie das verletzte Tierchen liegen. Der Hund trägt es auf die Strasse. Kaum davon abgelassen, landet eine Krähe, hackt die Maus tot und fliegt mit ihr davon. So geht das. Todesstafette.

Heute hier, morgen fort.


Kommentare:

  1. Oh ja, so ist das....
    Ich darf gar nicht sagen, was meine Hunde letztens mit einem ganz jungen Hasen gemacht haben. Duckt das Dummchen sich, als es zwei Windhunde kommen sieht.....Kein Bild für meinen Blog.....Mit Tieren sieht man sich immer wieder recht grausamen Situationen gegenüber....
    Mein Karlsson, der war ein fairer Killer. Hatte den Genick-Bruch perfektioniert. Bei Kaninchen und (!) Ratten.
    Liebe Grüsse in die rauhe Wildnis!

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  2. pff, die kehrseite des idylls. manchmal finde ich die natur dann doch wieder gar nicht so toll ...
    liebe grüße aus der stadt

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  3. kReislauf des lebens. und iRgendwie passend zum gestRigen mäRchen. abeR am ende ist ja glücklicheRweise immeR alles gut ....
    liebe gRüße. käthe.

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  4. unser kater war gottseidank so faul, dass er nichts mehr gefangen hat. aber wenn ich eine der halbwilden katzen, die hier so rumstromern, mit einem goldhähnchen im maul sah, wurde ich zur katzenhasserin! aber so isses halt, das landleben. aber wahrscheinlich werden mehr tiere durch autos und giftspritzerei getötet als durch alle katzen und hunde zusammen.
    liebe grüße von mano

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Ich freue mich über jeden Kommentar.
Weil dann Statistik-Zahlen zu Menschen werden.
Dank dir.