Donnerstag, 31. Oktober 2013

Rückschau: Oktober



Schwuppdiwupp ist der Oktober schon wieder um, und meine grosse schöne Monatsliste darf kurz überprüft werden.

° Herbstteller mit Rotkraut und Kastanien, gedämpften Äpfeln und Knöpfli an Pilzsauce gabs nur zum Geburtstag, dafür in wunderbarer Form. Vermicelles habe ich hingegen des öfteren genossen. Und die Zwetschgenknödel wurden ausprobiert. Sie sind aber auf jeden Fall noch verbesserungsfähig.

° Ballast abwerfen hat nicht geklappt. Die Schränke und Schubladen sind immer noch (zu) voll. Ob der November mit seinen längeren Abenden die ein oder andere Gelegenheit bringt?

° Der Riesenbommel bommelt immer noch (ich werde berichten, versprochen!).

° Ein paar Reihen sind gestrickt. Und der Tipp "Harry Rowohlt" war grossartig!

° Mein Garten-Wissen und alle Ideen kreisen immer noch im Kopf. Wenigstens einige Rezepte habe ich aufgeschrieben.

° Der Ausflug ins Lieblingsmuseum meiner Kindheit war grandios! Wir waren fast alleine da, was beinahe schon schockierend war bei diesem tollen Ausstellungskonzept und dem freien Eintritt. Gerne bald wieder! (Der Säugling-Schädel wird aber nicht mehr im Treppenhaus ausgestellt. Auch gut.)

° Für einen Ausflug in die Berge hat die Energie nicht gereicht.

° Auch Briefe wurden keine geschrieben.

° Die Engadinerinnen sind jedoch glücklich angekommen.

° Und den Herbst habe ich gesehen, gespürt, gehört, gerochen und geschmeckt.


Mein Fazit: Vieles wurde nicht erledigt. Das muss aber auch nicht sein. Es geht ja schliesslich eher um Aufmerksam- und Achtsamkeit. Um das Fassen von Wünschen. Wenn etwas keinen Platz hat, ist das egal, es war anscheinend nicht so wichtig.

Unerwartete Sternmomente des Oktobers waren: der Ausflug mit D. nach St. Gallen, das Einkochen der Äpfel zu Apfelmus, meine Quittengelée-Produktion und die willkommene Schlafritual-Veränderung des Frischlings (weniger stillen, mehr im eigenen Bett schlafen, und beides absolut freiwillig, fröhlich und mit grosser Selbstverständlichkeit).

Kommentare:

  1. die frischlingsschlafveränderung übertönt in den ohren einer nach über 21 monaten schön langsam etwas still- und deshalb sowie nicht zuletzt ob des geteilten betts schlafentzugsgeschädigten füchsleinmama all das andere auch so schöne in deinem oktober. und der zusammenklang tönt gut. wenn wir uns für november beide das ballastabwerfen vornehmen — vielleicht schaffen wirs ja dann? hand drauf!

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  2. Ach, das lese ich ja furchtbar spät - wie schön, das mit Harry! Und wie wunderwunderschön, wenn die Kleinen plötzlich besser schlafen, oder? Wie Gezeiten - auf einmal alles anders, mit einer Macht und Selbstverständlichkeit, als wäre es schon immer so gewesen oder zumindest so gedacht gewesen.
    Ich selbst mache immer Tagelisten, höchstens mal wochenweise. Das Konzept mit den Monatslisten gefällt mir so gut, dass ich es wohl auch mal ausprobieren werde, das ermöglicht viel größere Dinge und zugleich mit weniger Druck, so jedenfalls stelle ich es mir vor. Wünsche Dir auch für den (Rest-)November viele unerwartete Sternmomente und ordentlich viel Luft, wo vorher Ballast war.

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Ich freue mich über jeden Kommentar.
Weil dann Statistik-Zahlen zu Menschen werden.
Dank dir.